Fachbeirat
Als zentrales Beratungsgremium begleitet ein Fachbeirat das Projekt über die gesamte Projektlaufzeit. Dieser setzt sich aus rund 22 Expert*innen aus Praxis, Wissenschaft und Verwaltung zusammen, die vielfältige Perspektiven aus den Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe sowie angrenzenden Bereichen einbringen.
Rolle und Aufgaben des Gremiums
Der Fachbeirat begleitet das Projekt fachlich, strategisch und methodisch. Er berät die inhaltliche Ausrichtung ebenso wie die Entwicklung und Umsetzung der qualitativen und quantitativen Erhebungen. Dabei bringt das Gremium praxisnahes Wissen, Einschätzungen zu Rahmenbedingungen sowie aktuellen Bedarfen aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe ein. Dies trägt dazu bei, die Forschung auf die fachlichen Realitäten zu beziehen.
Zugleich bietet das Gremium eine Plattform für den handlungsfeldübergreifenden Austausch zur Digitalität und Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Mitglieder reflektieren gemeinsam, wie sich digitale Transformationsprozesse auf Fachlichkeit, Strukturen und Anforderungen in verschiedenen Handlungsfeldern auswirken. Dabei werden auch größere gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen in den Blick genommen, die die Digitalisierung betreffen.
Ein wichtiges Ziel des Projektes besteht darin, die Kinder- und Jugendhilfe als gestaltenden Akteur im digitalen Wandel zu stärken. Der Fachbeirat trägt dazu bei, indem er fachpolitische Positionen mitentwickelt, Stellungnahmen unterstützt und Impulse in aktuelle Diskurse einbringt. Dabei können Themen wie digitale Basiskompetenzen oder Rahmenbedingungen digitaler Infrastruktur aus Sicht der Kinder- und Jugendhilfe beleuchtet und in gesamtgesellschaftliche Diskurse eingespeist werden.
Die Mitglieder des Fachbeirats haben die Möglichkeit, relevante Aspekte aus ihrem jeweiligen Arbeitsfeld einzubringen, sie mit Vertreter*innen anderer Bereiche zu reflektieren und neue Perspektiven für die eigene Praxis zu gewinnen. Der Fachbeirat tagt in der Regel zweimal im Jahr. Mit seiner Arbeit unterstützt er die enge Verbindung zwischen Forschung, Fachpraxis und Politik mit dem Ziel, die Kinder- und Jugendhilfe im digitalen Wandel weiterzuentwickeln.
Perspektivenvielfalt aus Wissenschaft und Praxis
Im Fachbeirat sind Wissenschaftler*innen sowie erfahrene Expert*innen aus der Fachpraxis versammelt:
Robin Backhaus
Careleaver e.V.
Karina Behling
Ministerium für Bildung, Jugend, Sport Brandenburg
Dr. Niels Brüggen
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
Kai Fritzsche
rediak concept
Reinhold Gravelmann
AFET – Bundesverband für Erziehungshilfe e. V.
Grit Hradetzky
ZBFS – Bayerisches Landesjugendamt
Josephine Jahn
KVJS – Landesjugendamt Baden-Württemberg
Delia Jakubek
Deutsches Rotes Kreuz e. V.
Benjamin Kieslich
SOS-Kinderdorf e. V.
Prof. Dr. Thomas Ley
Hochschule Osnabrück
Dr. Andreas Mairhofer
Deutsches Jugendinstitut e. V.
Marten Charles Müller
Stadt Wolfsburg
Uwe Ostendorff
ver.di Bundesverwaltung
Lena Przibylla
Hedi Kitas im Erzbistum Berlin
Amin Salim
Deutscher Caritasverband e. V.
Ramona Schmidt
Internationaler Bund e. V.
Björn Schreiber
Landesjugendring Brandenburg e. V.
Judith Schwarzburger
Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern
Dr. Gabriele Weitzmann
Bayerischer Jugendring / Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ
Gastsitz: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
vertr. durch Sascha Krieger